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Forschung Partner Als integraler Bestandteil der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie hat die Sektion muskuloskeletale Tumorchirurgie die uneingeschränkte Möglichkeit, die Forschungsmöglichkeiten der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie (Experimetelle Traumatologie) zu nutzen. So existieren mehrere Forschungslabore für Histologie, Immunhistochemie, Bildanalyseauswertungen, einschließlich spezieller Knochenlabore und biomechanischer Testeinrichtungen, welche alle zusammen ein optimales Umfeld für die Bearbeitung klinischer und experimenteller Fragestellungen auf dem Gebiete der muskuloskeletalen Tumorchirurgie darstellen. Ferner besteht enger klinischer und wissenschaftlicher Kontakt zum Institut für Pathologie, Humboldt-Universität zu Berlin. Diese enge Zusammenarbeit ist unabdingbar und beruht auf gegenseitigem engem Informationsaustausch. So erhält der/ die Patholge(-in) detaillierte klinische Angaben und Bildmaterial (MRT, Rö-Bilder etc), um dann möglichst schnell zu einer korrekten Diagnose zu kommen. Die Qualität dieses Informationsaustausches richtet sich die weitere diagnostische und therapeutische chirurgisch-onkologische Taktik bei Tumoren des muskuloskeletalen Systems. Darüberhinaus wird zur Computer-assistierten Herstellung von Endoprothesen, beispielsweise nach inneren Hemipelvektomien/ periacetabuären Resektionen mit endoprothetischem Beckenteilersatz wird eng mit der Firma Implantcast kooperiert. Basierend auf CT-Daten wird dann eine patienten-spezifische Prosthese unter Berücksichtigung der Tumorausdehnung und künftiger Resektionsgrenzen eine optimale Prothesengröße hergestellt. Dadurch wird eine optimales Passen der Prothese und eine geringere Implantat-lockerungsrate im weiteren Verlauf erzielt. Die Sektionsmitglieder sind darüberhinaus Mitglieder der internationalen Arbeitsgemeinschaft für Knochentumoren mit Sitz am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg. Im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaft werden regelmäßig komplizierte und seltene Fälle unter Hinzuziehung verschiedener Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen (Chirurgen, Orthopäden, Pathologen, Radiologen, Strahlentherapeuten etc.) vorgestellt, um den weiteren diagnostischen und therapeutischen Plan festzulegen. |