Patienteninformation

Allgemeines

Aufgrund der in der Regel sehr unspezifischen Beschwerden aber auch unklaren klinischen und radiologischen Befunden erfolgt die Diagnosestellung als Voraussetzung für die Einleitung einer optimalen Therapie oft verspätet. Dies ist durch die Seltenheit dieser Tumoren und der damit verbundenen allgemeinen Unerfahrenheit bedingt, die dann zu Fehlinterpretationen führen kann. In solchen Situationen, also bei dringendem Verdacht auf ein bösartiges Tumorgeschehen, aber auch gerade bei unklaren Befunden, sollte deshalb nicht gezögert werden sich an ein entsprechendes, auf diesem Gebiet ausgewiesenes, Tumorzentrum zu wenden. Der/die Patient/-in sollte sich dann mit allen vorhandenen Unterlagen und Befunden (Histologie, Operationsbericht u.a.) und radiologischem Bildmaterial in der dafür vorgesehenen Spezialsprechstunde vorstellen.

Damit wird dem Betroffenen und seinen Angehörigen die Möglichkeit geboten, die Auffassung von Spezialisten auf diesem Gebiet zu den vorliegenden Befunden und dem Bildmaterial zu erfahren. Dabei werden insbesondere die möglichen Diagnosen und dafür in Betracht kommenden Behandlungsverfahren aufgezeigt bzw. weitere diagnostische Erfordernisse bis hin zur histologischen Sicherung mittels Biopsie angeregt.

Dies kann einerseits in Form einer Beratung (im Sinne der Einholung einen zweiten Meinung zu einer Diagnose und den möglichen Behandlungsoptionen) erfolgen. Anderseits ist natürlich jederzeit die Übernahme der weiteren Diagnostik und Behandlung durch unsere Sektion interdisziplinär mit den anderen onkologischen Spezialdisziplinen auf unserem Gelände möglich.

Der Kontakt zu uns kann sowohl telefonisch, per e-mail oder durch Vorstellung des Patienten in unserer Spezialsprechstunde hergestellt werden. Gleichwohl ist in dringenden Fällen eine sofortige Vorstellung jederzeit möglich.